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03.10.06
Die Eternit (Schweiz) AG hat sich entschlossen, eine Stiftung zu gründen, die Menschen mit asbestbedingten Krankheiten im Umfeld der Werke Niederurnen und Payerne in finanziellen Härtefällen unterstützen kann. Sie hat dafür den Betrag von 1'250'000 CHF zur Verfügung gestellt.
Grundsätzlich verfügt die Schweiz über ein gut ausgebautes Sozialversicherungsnetz. Aber auch mit den guten Versicherungsleistungen der SUVA und der weiteren Sozialversicherungsleistungen kann es Härtefälle geben, bei denen gesundheitlich schwer betroffene Menschen zusätzlich in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Ihnen helfen zu können ist schon länger ein Anliegen der Eternit (Schweiz) AG. Die Idee einer Stiftung, die in der ganzen Schweiz tätig sein könnte und Asbestbetroffenen helfen würde, ist daher nicht neu. Sie wurde bereits 2005 in einer Dok-Sendung des Schweizer Fernsehens zum Thema gemacht.
Die Stiftung Eternit-Werke Schweiz
wird in finanziellen Härtefällen freiwillige Leistungen ausrichten und soll Menschen helfen, die durch asbestverursachte Krankheiten in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Leistungen erhalten können Mitarbeiter der Werke Niederurnen und Payerne, die von einer solchen Asbestkrankheit betroffen sind und deren hinterbliebene nahe Angehörige. Die Stiftung kann aber auch an Personen Leistungen erbringen, die nie in einem der Werke der Eternit gearbeitet haben, sofern deren Krankheit einen ursächlichen Bezug zu den Werkstandorten und Werken Niederurnen oder Payerne hat. Auch in diesem Fall gilt, dass ebenso hinterbliebene nahe Angehörige mit eingeschlossen werden, also hinterbliebene Ehegatten, Lebenspartner und Kinder. Klar ist, dass auf die Leistungen der Stiftung kein Rechtsanspruch besteht und auch nicht bestehen kann. Der Stiftungsrat wird in einem Reglement die Kriterien konkretisieren, die er seiner Prüfung von Gesuchen auf Leistungen der Stiftung zu Grunde legt.
Im Stiftungsrat mit dabei sind: Holte Anders, CEO Eternit (Schweiz) AG, als Mitglied und Präsident; Jenny Tobias, alt Landratspräsident des Kantons Glarus, ehemaliger Präsident der Mitarbeiterkommission der Eternit, heute pensioniert, als Mitglied; Prof. Dr. med. Rhyner Kaspar, leitender Arzt am Kantonsspital Glarus, als Mitglied; Dr. Schiesser Fritz, alt Ständeratspräsident, Ständerat des Kantons Glarus, Rechtsanwalt, als Mitglied. Das Sekretariat der Stiftung führt Frau Brigitta Gadient, Nationalrätin Kanton Graubünden. Sitz der Stiftung ist in Niederurnen.
Die Stiftung ist per Post und über eine Homepage erreichbar. Die Homepage www.eternit-stiftung.ch ist in den drei Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch gehalten. Sie umfasst Informationen zur Stiftung und ein Anmeldeformular, über das man sich bei der Stiftung melden kann, damit weitere Abklärungen möglich werden.
Dateien:
Pressetext_d2_01.pdf
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