|
16.11.09
Ausgabe: November 2009
Die Schweiz ist ein Gebirgsland, keine Frage. Rund 25 Prozent des Schweizer Bodens gilt als «unproduktive Naturfläche», die sich vorwiegend aus den Gebirgsmassiven der Alpen und des Jura zusammensetzt. In diesen Regionen steckt die Natur dem Bauen enge Rahmenbedingungen: Rares Kulturland, kaum ebene Flächen, lange Winter mit rauhem Klima, wenige Mittel und aufwändige Infrastruktur. Bauwillige, Architekten und Baumaterialienhersteller sehen sich beim Bauen in den Bergen vor hohe Anforderungen gestellt. Faserzementplatten erfüllen die harten Ansprüche, die Baumaterialien in Bergregionen erfüllen müssen. Um nur zwei Aspekte zu erwähnen: Dank ihrer harten Konsistenz widerstehen sie extremer Witterung, dank geringem Gewicht lassen sie sich auch an entlegene Orte transportieren. Unsere Stammfabrik liegt seit über 100 Jahren im Glarner Tal, umgeben von den majestätischen Glarner Alpen. Wir kennen daher die Nöte und Wünsche der Bergbevölkerung. Wir sind ihr ausserdem im Rahmen der Patenschaft für Berggemeinden zugetan. Vorliegende Ausgabe der ARCH behandelt einen spezifischen Aspekt, der nicht nur unsere Produkte herausfordert, sondern der uns auch besonders am Herzen liegt. Der Wunsch nach einem Notdach, einer Zufl uchtstätte oder einer Unterkunft im Gebirge ist eine der genuinen Inspirationsquellen für alpine Architektur. Aktuell betrifft dies manche Berghütten des SAC, die einer Erweiterung oder Modernisierung bedürfen, aber auch Hotels und andere Tourismuskonzepte. Signalwirkung für neue baukulturelle Ansätze in Berggemeinden geht oft von öffentlichen und halböffentlichen Institutionen wie Schulen oder Kindergärten aus. Dass ein traditionelles Chalet oder Berghaus zeitgemäss interpretiert werden kann, zeigen weiterhin beispielhafte Ferienhäuser.Anders Holte, CEO Eternit (Schweiz) AG
Inhalt
2 Berghütten – Einfach, solide und in die Landschaft integriert
4 Fassadeninstandsetzung Ortstockhaus
5 Umbau und Erweiterung Leglerhütte Aschmann Ruegge Architekten AG, Glarus
6 Anbau Basodinohütte Renato Buzzini, Arcegno
7 Eternit hilft in den Bergen – Unterstützung der Patenschaft Berggemeinden
8 Kindergarten, St. Anton am Arlberg, Österreich AllesWirdGut Architektur ZT GmbH, Wien
14 Umbau und Erweiterung des Carlton Hotels, St. Moritz Fanzun AG, Chur
15 All-In-One-Hotel «Inn Lodge», Celerina Fanzun AG, Chur
16 Maiensäss-Resort Aclas Heinzenberg, Urmein BVH Partner AG, Bonaduz
17 Ferienhaus, Braunwald Althammer Hochuli, Zürich
19 Interview Margrit Althammer und René Hochuli, Architekten in Zürich
20 Umbau Wohnhaus Germanier, Vétroz Savioz Fabrizzi, Sion
22 Interview Claude Fabrizzi und Laurent Savioz, Architekten in Sion
24 Wohnhaus Venzin-Marty, Curaglia Werner Mattle GmbH, Chur
26 Mehrfamilienhaus Arnold-Planzer, Bürglen Steiger & Kraushaar, Meggen, und HTS Architekten + Partner AG, Altdorf
28 Einfamilienhaus, Davos Dorf Hans Peter und Urs Hoffmann AG, Davos Platz
32 Essay Für eine zeitgenössische Stadt der Normalität Vittorio Magnago Lampugnani
36 Vorgehängte hinterlüftete Fassade Einladend und nachhaltig
36 CO2 aktiv Klimabewusst sanieren
36 Swissbau 2010 Begehbares Origami
Download: PDF 5 MB
Bestellen: Papierversion
<- Zurück zu: Ausgabenübersicht
|