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18.08.09
Ausgabe: Juli 2009
Architekten sagen uns immer wieder, dass sie Produkte mit eigenständigem Materialcharakter lieben. Durch eine ungewohnte Verwendung mehr oder weniger bekannter Baumaterialien versuchen sie, die gewünschte Wirkung zu erzielen. Was uns betrifft, werden für den Aussenbereich vorgesehene Produkte gerne im Gebäudeinnern eingesetzt, und umgekehrt. Heute werden Innenansichten wie Aussenfassaden behandelt. Wir, die Eternit (Schweiz) AG, sind in erster Linie für unsere Fassaden und Dachprodukte bekannt, haben aber auch eine lange Tradition im Innenausbau. In ihren frühen Anfängen erstellte die Firma Musterhäuser und stattete sie komplett, auch im Innern, mit Eternitplatten aus. Dann entwickelten wir Faserzementplatten speziell für den Innenausbau, zum Beispiel das legendäre «Glanzeternit» mit einer speziellen, sehr schlagfesten Beschichtung oder die widerstandsfähigen grossformatigen «Pelichrom»-Platten. Materialien mit eigenem Charakter. Ab Mitte der 1990er Jahre ist bei uns eine Renaissance im Innenausbau spürbar. Insbesondere für die Ansprüche an den Brandschutz werden führende Produkte hergestellt: Duripanel, Cemspan und Cemcolor. Der Trend geht dahin, diese zementgebundenen Holzspanplatten in ihrem spezifi schen Materialausdruck zu zeigen. Architekten machen den Brandschutz ästhetisch! Das gesprenkelte Bild der Materialzusammensetzung ergibt einen eigenständigen Charakter. Innenräume sollen individuell gestaltet werden. Eingangsbereiche, Foyers und Erschliessungsgänge werden vermehrt als eigenständige Zwischenzone aufgefasst, zwischen öffentlichem Draussen und intimem Drinnen. Auch dazu eignen sich unsere Produkte. Eternit (Schweiz) AG reagiert auf die aktuellen Bedürfnisse. Wir sind bereit, auf die speziellen Wünsche der Architekten einzugehen. Wir sind für Sie da und wollen gerne mitwirken, auf Ihr Projekt zugeschnittene Innenräume auszuführen. Mit Materialien von einzigartigem Charakter. In eigener Sache: Die vom Innerschweizer Unternehmer Bernhard Alpstaeg gehaltene FibreCem-Gruppe um die Eternit (Schweiz) AG hat im Mai die Mehrheit an den Eternit-Werken Ludwig Hatschek AG in Österreich übernommen. In Vöcklabruck hatte Hatschek einst den Werkstoff und die Marke Eternit erfunden. Heute zählt die österreichische Eternit-Gruppe 455 Mitarbeitende und erwirtschaftete im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von knapp 190 Millionen Schweizer Franken. Gemeinsam mit den Partnern in Österreich, Slowenien und Deutschland nehmen die Schweizer wieder eine führende Rolle im internationalen Markt ein.
Anders Holte, CEO Eternit (Schweiz) AG
Inhalt
2 Essay Eingang ? Treppenhaus ? Korridor Verena Huber
3 Wohnüberbauung Katzenbach, Zürich-Seebach Zita Cotti, Zürich
4 Umbau Verwaltungsgebäude und Seidenzwirnerei Zwicky, Wallisellen Voelki Partner AG, Zürich
5 Terrassenhäuser, Herrliberg Marok + Partner, Mauren (FL)
6 Federal Building, San Francisco, USA Morphosis, Santa Monica, and The Smith Group, San Francisco
10 Heilpädagogische Michaelschule, Winterthur Dahinden Heim Architekten, Winterthur
14 Wohn- und Atelierhaus Höhenstrasse, Küsnacht Weber.Oertli.Architekt.in, Küsnacht
20 Sport- und Kultursaal Haulismatt, Balsthal Rolf Mühlethaler, Bern
22 Alters- und Pflegeheim Mülimatt, Sissach Ackermann Architekt AG, Basel
24 Oberstufenschulhaus, Niederglatt L3P Architekten, Regensberg
29 Inneneinrichtung Ersatzbau Scheune, Rifferswil atb Architekten AG, Rifferswil
30 Showroom Creaplant, Gerlafingen Herbert Bruhin, Siebnen
31 Ausstellung Vitra Showroom, Zürich Connie Hüsser, Zürich
32 Caféteria Ecole cantonale d?art, Lausanne
33 Interview Pierre Keller, Direktor der Ecole cantonale d?art de Lausanne (ECAL)
34 Gartenmesse Giardina, Sonderschau «Park & Soda»
36 Vorgehängte hinterlüftete Fassade Gewissenhafter Mitteleinsatz
Entdeckt ... Solarstromanlage, Ifang-Zell
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